Pfefferminze 

In der Naturheilkunde sowie als Volksmedizin wird die Pflanze heute meist als Pfefferminztee oder in Form von Dragees verwendet. Dort hilft sie u.a. bei folgenden Beschwerden:

  • Magenschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • Galle- und Leberbeschwerden
  • leichte Erkältungsbeschwerden
  • Durchfall
  • Übelkeit

Die medizinisch interessanten Wirkstoffe der Pfefferminze sind die ätherischen Öle (vor allemMenthol und Linalool) sowie die enthaltenden Gerb- und Bitterstoffe. Diese bewirken folgende Eigenschaften:

  • entkrampfende (spasmolytisch)
  • antibakteriell
  • antiviral
  • antifungizid
  • gallentreibend
  • beruhigend

Die Inhaltsstoffe wirken direkt auf das Verdauungssystem, den Blutkreislauf, den Atemtrakt sowie auf Immunsystem und Nervensystem [Jeyakamur 2011].

Die antibakteriellen Eigenschaften der Pflanze wurden in den letzten Jahren recht gut untersucht. So konnte festgestellt werden, dass Pfefferminzöl in der Lage ist, u.a. verschiedene Streptokokken-Arten, Escherichia coli sowie Mycobacterium avium (u.a. Tuberkulose und vermutlich Morbus Crohn) zu bekämpfen. Außerdem soll das im ätherischen Öl enthaltende Menthol Viren wie Influenza oder Herpes bekämpfen können [Bupesh et al.].

Weitere Bedeutung hat das ätherische Öl für die geschmackliche Bekömmlichkeit vieler Medikamente, für Zahnpasta und Mundwasser sowie in einigen Hautpflegemitteln und in Shampoos gegen fettige Haare.

Weitere Informationen bzw. die vollständige Seite zu Pfefferminze kannst du auf dieser Seite nachlesen!

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